Die Jägerkaserne in Bischofswiesen liegt in Bayern, mitten im Berchtesgadener Land und nahe der österreichischen Grenze. Der Standort ist vor allem durch die Gebirgsjägertruppe geprägt. Hier sind unter anderem das Gebirgsjägerbataillon 232, die Sportfördergruppe Bischofswiesen und ein Sanitätsversorgungszentrum stationiert.
Die Kaserne wurde ab 1937 errichtet und erhielt am 17. Juni 1967 ihren heutigen Namen. Zuvor war sie als Strub-Kaserne bekannt, benannt nach dem Bischofswiesener Ortsteil Strub. Auch heute wird der Standort unter Soldaten häufig einfach „die Strub“ genannt.
Die Kaserne selbst wird in den bisherigen Bewertungen überwiegend positiv beschrieben. Besonders die Truppenküche, die Freizeitmöglichkeiten und das beeindruckende Alpenpanorama mit Blick auf den Watzmann werden gelobt. Die Unterkünfte schneiden dagegen eher durchschnittlich ab. In älteren Bewertungen werden zudem teilweise veraltete Sanitäranlagen erwähnt.
Bischofswiesen ist ein kleiner, ruhiger Ort. Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants sind vorhanden, ein ausgeprägtes Nachtleben gibt es allerdings nicht. Für mehr Abwechslung bieten sich Berchtesgaden oder Bad Reichenhall an. Auch Salzburg ist mit rund 25 Kilometern Entfernung gut erreichbar und bietet zahlreiche Restaurants, Bars und Clubs.
Die umliegende Berglandschaft bietet hervorragende Möglichkeiten zum Wandern, Bergsteigen, Skifahren und für andere Freizeitaktivitäten im Freien.