Die Allgäu-Kaserne in Füssen liegt in Bayern, unmittelbar am Alpenrand und nahe der österreichischen Grenze. Der Bundeswehrstandort ist vor allem durch die Gebirgstruppe geprägt. Hier sind unter anderem das Aufklärungsbataillon 10, das Versorgungsbataillon 8 und die Gebirgsaufklärungskompanie 23 stationiert.
Ihren heutigen Namen erhielt die Kaserne am 9. November 1995. Zuvor hieß sie Generaloberst-Dietl-Kaserne, benannt nach dem Wehrmachtsgeneral Eduard Dietl. Die Umbenennung erfolgte, weil Dietl aufgrund seiner Nähe zum Nationalsozialismus nicht mehr als traditionswürdiger Namensgeber angesehen wurde. Der neue Name stellt stattdessen den regionalen Bezug zum Allgäu in den Vordergrund.
Die Kaserne selbst wird in den bisherigen Bewertungen überwiegend positiv beschrieben. Besonders die schöne Lage und die grundsätzlich gute Infrastruktur werden hervorgehoben. Die Kaserne wird als eher klein und gemütlich wahrgenommen und verfügt unter anderem über eine Kletterhalle. Gleichzeitig sehen einzelne Soldaten noch Modernisierungsbedarf.
Füssen bietet zahlreiche Restaurants, Cafés, Einkaufsmöglichkeiten und einige Bars. Die touristisch geprägte Stadt ist besonders für ihre historische Altstadt und die nahegelegenen Königsschlösser bekannt. Die umliegenden Berge und Seen bieten hervorragende Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren, Klettern und Skifahren. Wer ein größeres Nachtleben sucht, findet im rund 45 Kilometer entfernten Kempten mehr Auswahl.